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KoBaSiS - Kontakterkennungsbasiertes Überlastsicherungssystem für Werkzeugmaschinen mit Spindelmutter-Antrieben

Das Projekt KOBASIS soll im Rahmen eines von InnoNet („Förderung von innovativen Netzwerken“) geförderten Forschungsauftrags einen Beitrag zur Verbesserung von Überlastschutzsystemen für Werkzeugmaschinen leisten. Das Projekt hat einen Bearbeitungszeitraum von drei Jahren und wurde am 01.06.2005 begonnen.

Aufgabenstellung

In der modernen Produktion werden hocheffiziente Werkzeugmaschinen eingesetzt, die sich durch hohe Vorschubgeschwindigkeiten und hohe Maschinensteifigkeiten auszeichnen. Ein zentrales Problem dabei sind die großen Kollisionskräfte infolge eines Bedien- oder Programmierfehlers, wodurch sehr teure Reparaturen und lange Ausfallzeiten an der betroffenen Maschine entstehen. Um diese Kosten zu vermeiden, werden im Rahmen des Projekts KOBASIS die beteiligten Projektpartner gemeinsam ein neuartiges kontakterkennungsbasiertes Überlastsicherungssystem zum umfassenden Kollisionsschutz von Werkzeugmaschinen mit Spindelmutter-Antrieben entwickeln. Dieses

Sicherungssystem besteht aus steuernden elektronischen und schaltenden mechatronischen Komponenten, die im Falle eines Kontakts, z. B. zwischen bewegtem Werkzeug und unbewegtem Werkstück, eine mögliche Kollision schnell erkennen und über eine aktiv schaltende Kupplung den Antriebstrang von seinen linear bewegten Massen trennen. Diese werden gleichzeitig durch ein extrem schnell schaltendes Bremssystem zum Stillstand gebracht.

Kooperation

Ein enger Verbund, bestehend aus den Forschungsinstituten WZL der RWTH Aachen und IKTD der Universität Stuttgart, sowie fünf Verbundpartnern die über viel Erfahrung und Know-how auf diesem Gebiet verfügen, soll zur optimalen Lösung der Problemstellung führen.

gefördert durch: